
Helfer gestalten lebende Krippe
Mitterteich. (hla) Pünktlich
zur Adventszeit stellt Stefan Sölch in der
Marktredwitzer Straße die Situation im Stall
von Bethlehem dar. Seine "lebende Krippe"
ist heuer zum zweiten Mal zu sehen. Die Attraktion
dabei sind natürlich die lebenden Tiere.
Die
Krippe ist ein Gemeinschaftswerk vieler Helfer,
ohne die Sölch diese Idee niemals hätte
umsetzen können, wie er betonte. Karl Koller
fertigte den Stern, der über dem Stall leuchtet,
Verwandte aus Frankfurt erklärten sich sogar
völlig kostenlos bereits, die einzelnen Häuschen
und den Stall zu zimmern. Helfer fanden sie dabei
in Frank
Dietz, Werner Cygan, Marco Eisenkolb und André
Gittel. Neu ist heuer vor allem die gemauerte Rückmauer
des Stalles. Direkt im Stall finden die Besucher
Zwergziegen, Schafe, ein Pony und einen Esel.
Stefan Sölch plant, für den 12. Dezember
die beiden Kindergärten einzuladen, um den
kleinen Streichelzoo und die Anlage zu besichtigen.
Außerdem will er in der Adventszeit mithilfe
des Nikolaus kleine Geschenkpakete verteilen. Neu
ist auch der so genannte "Pony-Express",
der mit den Kindern Kutschfahrten unternimmt. In
Vorbereitung, aber noch keineswegs spruchreif ist
eine weitere Idee von ihm: Eventuell soll es bei
guten Wetter ein Krippenspiel geben, in dem die
Geschichte aus der Bibel mit echten Darstellern,
die dann Maria und Josef verkörpern sollen,
nachgespielt wird.

Zu besichtigen ist die Anlage während der
Adventszeit den gesamten Tag über. So richtig
stimmungsvoll wird die "lebende Krippe"
allerdings erst nach Einbruch der Dunkelheit, wenn
Lichterketten und Stallleuchte für die mehr
oder weniger spärliche Erleuchtung des gesamten
Platzes sorgen.

Ein kleines Geheimnis hat Sölch beim Pressetermin
verraten. Bereits heuer sollten Maria und Josef durch
handgezimmerte Puppen der Mitterteicher Schnitzergruppe
ersetzt werden. Die Planungen dafür waren allerdings
etwas zu kurzfristig angesetzt, so daß wohl
erst im kommenden Jahr die Schaufensterpuppen durch
echte Holzfiguren ersetzt werden. |